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Etwa 100 mittelsächsische Unternehmer beschließen Vernetzung und gemeinsame Sichtbarkeit bei Netzwerktreffen in Freiberg mit Landrat Dirk Neubauer.

Am 6. Oktober trafen sich etwa 100 Vertreter der mittelsächsischen Wirtschaft aus Industrie und regionaler Produktion mit Landrat Dirk Neubauer und dem Referat für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung im DBI in Freiberg. Ziel war es, eine gemeinsame Konzeption anzuschieben, wie mittelsächsische Industriebetriebe und deren regionale Wertschöpfung noch besser nach außen und innen sichtbar gemacht werden können. Dies soll den Bekanntheitsgrad der mittelsächsischen Unternehmen steigern und die Bevölkerung für die mittelsächsische Industrie sensibilisieren und öffnen.

„Im Landkreis Mittelsachsen gibt es so viele verschiedene Unternehmen – nun gilt es, diese noch bekannter zu machen und besser miteinander zu vernetzen, um dieses wertvolle wirtschaftliche Potenzial für die Entwicklung der Region zu nutzen. Mir gefällt, dass die Unternehmen das aus sich selbst heraus gemeinsam mit dem Landkreis wollen“, sagte Landrat Dirk Neubauer über die Gespräche mit den Unternehmerinnen und Unternehmern.

Ein Ergebnis des unternehmerischen Austauschs ist das Konzept einer mittelsächsischen Industrie-Entdeckertour. Vorbild ist die erfolgreiche regionale Produktschau mit mittelsächsischen Erzeugnissen für Endverbraucher, die seit ihrer ersten Eröffnung 2019 bereits mehr als 150.000 Menschen erreicht hat und aktuell im Foyer des DBI in Freiberg und im Bäckereimuseum in Oederan zu sehen ist.

Nun soll eine mittelsächsische Industrie-Produktschau auch die Industrieunternehmen aus Mittelsachsen sichtbar machen – unter anderem als digitales VR-gestütztes Format. Sie soll dazu beitragen, Unternehmen miteinander zu vernetzen und den gegenseitigen Austausch zu beflügeln. Denn eine Umfrage unter mittelsächsischen Unternehmenslenkern zeigt: Ein großer Wunsch der Umfrageteilnehmer besteht in der Vernetzung und Kooperation der mittelsächsischen Firmen. Das stellten die anwesenden Unternehmen gleicht tatkräftig unter Beweis. Jedes Unternehmen stellte seine Vorzüge in Sachen Vision, Innovation und Nachhaltigkeit vor. Anschließend erfolgte unter den Industrievertretung eine Bewertung. Punkten konnte die Lichtenberger Firma RPE.InfraTherm GmbH, die unter anderem Gesundheitslampen mit Infrarot-Licht und Anwendungen, die z.B. zur Lacktrocknung eingesetzt werden, herstellt. Die ANTACON GmbH aus Mittweida, die in diesem Jahr bereits einen Innovationspreis Automotive für ihr laserbasiertes Oberflächenbeschichtungsverfahren mit Diamantstaub erhalten hat, folgt auf Platz 2. Punktgleich und somit ebenfalls auf Platz 2 zeigte sich die Lemoine group aus dem Lößnitztal. Der Wattestäbchenhersteller zeigte eindrucksvoll, wie Kunststoff und Plastik nach und nach aus den Produkten und der Verpackung verschwunden sind und dass das französischen Unternehmen weiter in den Standort Mittelsachsen investiert.             

„Die Unternehmen in Mittelsachsen sehen sich nicht als Konkurrenten, sondern als Mitstreiter auf dem Weg zu einem gemeinsamen Ziel: Unsere Wirtschaftsregion Mittelsachsen zu stärken und gemeinsam voranzubringen“, erklärt Uwe Müller, Prokurist der SWAP GmbH aus Frankenberg und gab somit das Fazit aus der Veranstaltung seinen Wirtschaftskollegen mit auf den Weg.


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