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Themen

Kaufregional-Plattform für regionale Produzenten, Händler und Gastronomie


Indikatoren und besondere Schutzmaßnahmen

Sieben-Tage-Inzidenz

Für Regelungen und Einschränkungen ist die Sieben-Tage-Inzidenz des jeweiligen Landkreises maßgeblich. Es gelten dann nur die entsprechenden Regelungen für den Landkreis.

Der Schwellenwert gilt als überschritten, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen über dem Schwellenwert liegt. Die jeweils verschärften Maßnahmen gelten ab dem übernächsten Tag. 

Den aktuellen Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Mittelsachsen finden Sie hier 

Vorwarnstufe:

Im Freistaat Sachsen sind mindestens 650 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 180 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an COVID-19-Erkrankten belegt.

Überlastungsstufe:

Im Freistaat Sachsen sind mindestens 1.300 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 420 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an COVID-19-Erkrankten belegt.

 

Für Einrichtungen und Angebote im Freistaat Sachsen gilt in der aktuellen Corona-Schutzverordnung  ein fünfstufiges Modell. In der sächsischen Verordnung sind Maßnahmen für Inzidenzen unter 10, zwischen 10 und 35, über 35, sowie für die Vorwarn- und die Überlastungsstufe der Hospitalisierungs-Inzidenz geregelt. Die Regelungsübersicht gibt den Überblickt zum Beispiel für Innengastronomie, Veranstaltungen und Feste, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, für körpernahe Dienstleistungen, Sport im Innenbereich, Hallenbäder und Saunen, Beherbergung, Diskotheken, Clubs und Bars, touristische Bahn- und Busfahrten sowie Spielhallen bis hin zu Wettannahmestellen.

Für Großveranstaltungen  gilt ein dreistufiges Modell für bis zu 1.000, bis 5.000 und bis 25.000 Besucher.


Einreise, Pendler, Risiko

Gemäß der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes unterliegen alle Einreisenden ab 12 Jahren – unabhängig vom Beförderungsmittel – der Nachweispflicht (Test, Genesung oder Impfung). Die Möglichkeiten zur Quarantäneverkürzung wurden insbesondere bei Virusvariantengebieten eingeschränkt. 

Einreisende, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, eine digitale Einreiseanmeldung unter der digitalen Plattform vorzunehmen.

Soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, ist die Anmeldung durch die Abgabe einer schriftlichen Ersatzanmeldung in Papierform als PDF-Datei auszufüllen. Eine Bestätigung der elektronischen Einreiseanmeldung bzw. der Ersatzanmeldung ist mitzuführen. 

Einreisende haben sich auf eigene Kosten unverzüglich zu ihrer Wohnung oder einer anderen geeigneten Unterkunft zum Zweck der Absonderung zu begeben. Die Unterkunft darf in diesem Zeitraum nicht verlassen werden.

Absonderung:

Die Absonderung kann vorzeitig beendet werden, wenn ein genesenen-, Impf- oder negativer Testnachweis über das Einreiseportal an die zuständige Behörde übermittelt wird.

Die Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne bei Einreise aus dem Ausland regelt die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

Personen, die aus dem Ausland in den Freistaat Sachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet  aufgehalten haben, sind zudem verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort abzusondern - häusliche Quarantäne.

Grundsätzlich gilt eine Quarantänefrist von 10 Tagen. Die Absonderung kann vorzeitig (frühestens fünf Tage nach der Einreise) enden für genesene, geimpfte oder getestete Personen. Die entsprechenden Nachweise (Test-, Genesenen- oder Impfnachweis) sind dem zuständigen Gesundheitsamt zu übermitteln.  

Bei Einreise aus einem als Hochinzidenzgebiet eingestuften Gebiet darf die zugrunde liegende Testung frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgt sein.  Für Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, beträgt die Quarantäne vierzehn Tage. 

Für Einreisende aus Virus-Varianten-Gebieten gibt es diese Möglichkeit des »Freitestens« nicht, sodass hier die Quarantäne einzuhalten ist.

Aus den Vorschriften der Coronavirus-Einreiseverordnung und der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung kann sich die Pflicht zur Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus ergeben. Die Testung aller Einreisenden aus ausländischen Risikogebieten soll dabei helfen, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbinden. 

Personen, die das zwölfte Lebensjahr vollendet haben, müssen bei der Einreise über einen Testnachweis, einen Genesungsnachweis oder einen Impfnachweis verfügen. 

Personen, die das zwölfte Lebensjahr vollendet und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, müssen bei der Einreise über einen Testnachweis verfügen. Ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind nicht ausreichend.

Fragen zum Thema "Testen" beantwortet ausführlich die IHK Chemnitz-Mittelsachsen.



Arbeitsschutz

Wichtig ist der wirksame Schutz der Beschäftigten am Arbeitsplatz. Nur wenn das Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz verringert wird, lässt sich ein harter wirtschaftlicher Shutdown vermeiden. Daher braucht es insbesondere am Arbeitsplatz zusätzliche Maßnahmen, um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu gewährleisten und um Betriebe weiter offen halten zu können.

Das Bundesarbeitsministerium hat wichtige Regelungen zum Arbeitsschutz unter Corona- Bedingungen erlassen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gibt zur Unterstützung der Unternehmen und Arbeitgeber hilfreiche Hinweise.

Hier ein paar wichtige zusätzliche Arbeitsschutzregeln:

  • Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt haben mindestens zweimal pro Woche zu testen oder testen zu lassen.

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen; Tragen von Mund-Nase-Schutz (medizinische Gesichtsmasken), wo dies nicht möglich ist.

  • Arbeitgeber müssen Flüssigseife und Handtuchspender in Sanitärräumen bereitstellen.

  • Regelmäßiges Lüften muss gewährleistet sein.

  • Atemschutzmasken sind zur Verfügung zu stellen, wenn die Gefährdungsbeurteilung im Unternehmen ergibt, dass der Schutz der Beschäftigten durch Mund-Nase-Schutz nicht ausreichend ist



Landwirtschaft

Überbrückungshilfe III des Bundes

Die vom Bund aufgelegten Überbrückungshilfen gelten auch für die Branchen Land- und Fortwirtschaft. Bei Corona – bedingten Umsatzeinbrüchen von mindestens 30 % in den Monaten November 2020 bis Juni 2021 kann die Überbrückungshilfe III beantragt werden. Antragsberechtigt sind Unternehmen aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen.

Anträge für die Überbrückungshilfe III können durch Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer sowie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte gestellt werden. Die hierfür anfallenden Kosten werden im Rahmen der Überbrückungshilfe anteilig erstattet.

Zu den einzelnen Details der Überbrückungshilfe-III finden sich umfassende Informationen hier sowie Tipps zur Antragstellung,  dem Katalog förderfähiger Fixkosten und Angaben zu der jeweiligen förderfähigen Höhe der Umsatzeinbrüche.

Anträge können bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Weitere Informationen erteilt auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Zu geplanten Änderungen, z.B. einem neuen Eigenkapitalzuschuss können Sie sich bei der IHK informieren.

Förderprogramme des SMEKUL

Der Freistaat Sachsen hat für die Betriebe der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Aquakultur und der Fischerei ein umfangreiches Förderprogramm aufgestellt. Zu den einzelnen Programmen und der Antragstellung finden sich auf der Seite der Sächsischen Aufbaubank ausführliche Informationen.

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Wer Saisonarbeitskräfte beschäftigt, die in Gemeinschaftsunterkünften wohnen und in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten tätig sind, muss sicherstellen, dass diese bei Beginn der Beschäftigung über einen tagesaktuellen Test verfügen. 

Ohne negativen PCR-Test dürfen Saisonkräfte nicht beschäftigt werden.

Betriebsinhaber, die Saisonarbeitskräfte beschäftigen sind verpflichtet, die Arbeitsaufnahme jeweils 14 Tage vor dem Beginn der zuständigen Behörde sowie der für den Arbeitsschutz zuständigen Behörde anzuzeigen.

Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz - auch für Saisonarbeitskräfte - nach dem "SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sind einzuhalten.

 


Kultur und Tourismus

Welche Ansprechpartner gibt es für die mittelsächsische Tourismusbranche?

Die Tourismusschaffenden wie Gastronomie und Hotellerie sind in Mittelsachsen ein starker Wirtschaftszweig. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf diese Branche sind massiv.

Für Fragestellungen sind DEHOGA Sachsen e.V. und LTV Sachsen über eine gemeinsame Hotline täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr unter 0351 / 85032250 erreichbar.

Der Landestourismusverband Sachsen e.V. hat einen „Corona-Kompass Tourismus“ eingerichtet, per mail können unter corona@ltv-sachsen.de Fragen, Probleme und Sorgen hinterlassen werden. Der Kompass greift arbeitsrechtliche Fragen ebenso auf, wie Empfehlungen zum (Krisen-)Marketing oder eLearning-Angebote und Qualitätsmanagement. 

Der DEHOGA Hotel- und Gaststättenverband Sachsen e.V. gibt seinen Mitgliedern Hilfestellungen auf aktuelle Fragen, auch zu vertrags-, arbeits-, steuer- und versicherungsrechtlicher Art. Hotline 0351 428 95 10 oder 0152 22 34 43 83 | info@dehoga-sachsen.de.  Auf der Webseite des DEHOGA Bundesverbandes gibt es weiterführende Informationen, z.B. zur Wiedereröffnung.

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) gibt Hilfestellungen u.a. zu Buchungsfragen.

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH gibt Hinweise für Besucher, Touristen und Geschäftsreisende in und nach Sachsen sowie Tipps und Anregungen für den nächsten Urlaub/Aufenthalt in Sachsen. 

Viele Fragen, wie z.B. Was tun wenn der Gast erkrankt ? beantwortet der Deutsche Tourismusverband e.V. in den „FAQ Rechtsfragen Neustart im Deutschlandtourismus"

Für die Öffnungsstrategie gilt in Sachsen ein Orientierungsplan.

Antragsstart für Förderung Tourismus und Modellprojekte

Seit dieser Woche (21. KW) können bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) Fördermittelanträge für den Restart im Tourismus gestellt werden. Konkret gefördert werden mit der Richtlinie die wissenschaftliche Begleitung von Modellvorhaben sowie Maßnahmen zum Erhalt von touristischen Einrichtungen nach coronabedingtem Betriebsausfall im laufenden Jahr 2021 oder zur Vorbereitung der kommenden Saison.

Gefördert werden mit der Richtlinie kleine und mittlere Unternehmen, kommunale Unternehmen, Vereine und Kommunen, sofern sie verantwortliche Koordinatoren eines Modellprojekts sind.

Die Höhe des Zuschusses beträgt maximal 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Zuwendungshöhe ist auf maximal 300.000 EUR begrenzt. Anträge können bis zum 30. September 2021 bei der SAB gestellt werden. Mehr Informationen zur Antragsstellung gibt es auf der Internetseite der SAB unter folgendem Link: https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderprogramme/sie-ben%C3%B6tigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/corona-neustart-tourismus.jsp

In Sachsen können alle Einrichtungen im Kultur-, Freizeit- und Tourismusbereich inzidenzunabhängig unter Einhaltung der Hygienebestimmungen öffnen.   

In geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht (bei Inzidenz stabil über 10). Unter freiem Himmel soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten wird.

Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern ist in einigen Innenbereichen (bei der Gastronomie, bei Veranstaltungen und Festen, in Diskotheken, Clubs und Bars) verpflichtend und wird in allen anderen Bereichen dringend empfohlen. 

Liegt im Landkreis die Inzidenz stabil über 35, gilt in einigen Innenbereichen die Pflicht zur 3G-Regel (Getestet, Geimpft, Genesen) und zur Kontakterfassung. 

Für alle Einrichtungen, Angebote und Veranstaltungen ist ein schriftliches Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzen. Dieses muss die Hygieneregeln der Allgemeinverfügung »Hygieneauflagen» berücksichtigen.

Eine Verschärfung bei den Corona-Maßnahmen ist von der Anzahl der mit COVID-19-Patienten belegten Krankenhausbetten abhängig:

Bei Erreichen einer »Vorwarnstufe« (650 Betten auf Normalstationen oder 180 auf Intensivstationen) sind private Zusammenkünfte nur bis maximal 10 Personen zulässig.

Bei Erreichen der »Überlastungsstufe« (1300 Betten auf Normalstationen oder 420 auf Intensivstationen) sind private Zusammenkünfte auf den eigenen Hausstand plus 1 weitere Person begrenzt. Bei Einrichtungen, Angeboten und Veranstaltungen gilt die 2G-Regel (Geimpft, Genesen). Bei nichttouristischen Beherbergungen reicht weiter ein Test aus

Abhol- und Lieferservice

„Ich unterstütze meinen Händler vor Ort“ – mit dieser Initiative werden die Gastronomen, Händler und regionale Produzenten unterstützt. Einfach reinschauen unter https://www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html

Für Einrichtungen und Angebote im Freistaat Sachsen gilt in der aktuellen Corona-Schutzverordnung  ein fünfstufiges Modell. In der sächsischen Verordnung sind Maßnahmen für Inzidenzen unter 10, zwischen 10 und 35, über 35, sowie für die Vorwarn- und die Überlastungsstufe der Hospitalisierungs-Inzidenz geregelt. Die Regelungsübersicht gibt den Überblickt zum Beispiel für Innengastronomie, Veranstaltungen und Feste, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, für körpernahe Dienstleistungen, Sport im Innenbereich, Hallenbäder und Saunen, Beherbergung, Diskotheken, Clubs und Bars, touristische Bahn- und Busfahrten sowie Spielhallen bis hin zu Wettannahmestellen.

Für Großveranstaltungen  gilt ein dreistufiges Modell für bis zu 1.000, bis 5.000 und bis 25.000 Besucher.

In geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht (bei Inzidenz stabil über 10). Unter freiem Himmel soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten wird.

Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern ist in einigen Innenbereichen (bei der Gastronomie, bei Veranstaltungen und Festen, in Diskotheken, Clubs und Bars) verpflichtend und wird in allen anderen Bereichen dringend empfohlen. 

Für alle Einrichtungen, Angebote und Veranstaltungen ist ein schriftliches Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzen. Dieses muss die Hygieneregeln der Allgemeinverfügung »Hygieneauflagen» berücksichtigen.

Eine Verschärfung bei den Corona-Maßnahmen ist von der Anzahl der mit COVID-19-Patienten belegten Krankenhausbetten abhängig:

Bei Erreichen einer »Vorwarnstufe« (650 Betten auf Normalstationen oder 180 auf Intensivstationen) sind private Zusammenkünfte nur bis maximal 10 Personen zulässig.

Bei Erreichen der »Überlastungsstufe« (1300 Betten auf Normalstationen oder 420 auf Intensivstationen) sind private Zusammenkünfte auf den eigenen Hausstand plus 1 weitere Person begrenzt. Bei Einrichtungen, Angeboten und Veranstaltungen gilt die 2G-Regel (Geimpft, Genesen). Bei nichttouristischen Beherbergungen reicht weiter ein Test aus

Alle Informationen gibt es hier


Sonderfonds für Kulturveranstalter 

Sachsen startet jetzt die Umsetzung des Sonderfonds für Kulturveranstaltungen des Bundes. Bewilligungsstelle im Freistaat Sachsen soll die Sächsische Aufbaubank (SAB) sein. Anträge können voraussichtlich ab dem 15. Juni 2021 für Veranstaltungen, die ab dem 1. Juli 2021 stattfinden, auf der zentralen Antragsplattform des Bundes gestellt werden. Der Sonderfonds unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen: Zum einen einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die unter Beachtung coronabedingter Hygienebestimmungen der Länder mit reduziertem Publikum stattfinden. Damit können Künstlerinnen und Künstler ebenso wie die Veranstalter nun den Wiederanlauf planen. Der zweite Baustein ist eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen, die für die Zeit ab dem 1. September 2021 geplant werden. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Besucherinnen und Besuchern, die einen langen Planungsvorlauf benötigen.

Gefördert werden können beispielsweise Konzerte, Festivals, Opern, Tanz, Film, Theater, Darstellende Kunst, Musicals, Comedy, Ausstellungen, Lesungen, und ähnliche kulturelle Aktivitäten.

Die Verteilung der Mittel erfolgt nach Bedarf. Die maximale Förderung pro Veranstaltung beträgt 100.000 Euro in der Wirtschaftlichkeitshilfe und 8 Millionen Euro in der Ausfallabsicherung.

Mehr Informationen zum Sonderfonds Kulturveranstaltungen gibt es auf der Website der Bundesregierung unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/buerokratieabbau/sonderfondskulturveranstaltung-1917654. 


Berufsorientierung

Berufsorientierungsmesse „Schule macht Betrieb“

Die Berufsorientierungsmesse „Schule macht Betrieb“ findet wie auch im letzten Jahr trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie statt.

Termine:

18.09. Freiberg

25.09. Döbeln

02.10. Mittweida

Siehe auch hier

Seit letztem Jahr gibt es auch die Online-Variante der „Schule macht Betrieb“ Messe, die „Schule macht Betrieb - virtuell“.

Stippvisiten virtuell

Wir unterstützen Unternehmen, die virtuelle Angebote als Ersatz für ausgefallene Betriebsbesichtigungen etc. für Schüler zur Verfügung stellen wollen, durch Vermittlung passender Schulen wie auch in der Vorbereitung. Schreiben Sie bei Interesse an: regionalmanagement@landkreis-mittelsachsen.de

Weitere Informationen

Möglichkeit der Wiederaufnahme von Schülerbetriebspraktika

Die seit 4. November 2020 pandemiebedingt geltende Aussetzung der Schülerbetriebspraktika an allgemeinbildenden Schulen wird mit Aufnahme des Regelbetriebs aufgehoben. Unter Beachtung des Vorranges von Unterricht im verbleibenden Schuljahr 2020/2021 und der Durchführung der Prüfungen können die Schulen eigenverantwortlich entscheiden, ob sie noch bis Schuljahresende Schülerbetriebspraktika durchführen. Bei der Entscheidung sollte auch die Situation der lokalen Wirtschaft, Praktikumsplätze für Schülerbetriebspraktika zur Verfügung zu stellen, berücksichtigt werden. Die Zustimmung der Personensorgeberechtigten ist Voraussetzung. Eine Pflicht zur Durchführung besteht nicht.

Möglichkeit der Durchführung von Praktika während der Ferien (Sommer/Herbst 2021)

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, ein Ferienbetriebspraktikum als schulische Veranstaltung oder als privates Ferienbetriebspraktikum durchzuführen. 

Für die Durchführung als private Veranstaltung schließen Personensorgeberechtigte und Unternehmen einen Praktikumsvertrag ab, der die Durchführung regelt. Hierbei wird insbesondere auf das Jugendarbeitsschutzgesetz § 5 Absatz 4 hingewiesen.

Praktikumsangebote können für die Schüler durch jedes Unternehmen selbst im Karriereportal des Landratsamtes bereitgestellt werden.


Weiteres

Für die Veranlassung von Schutz - Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz ist der Freistaat Sachsen zuständig. Die Überwachung der Einhaltung der Maßnahmen obliegt dem Landkreis und den Kommunen.

Welche aktuellen Regelungen im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie in Sachsen aktuell gelten, wichtige Informationen für Unternehmen, Selbstständige, Beschäftigte, Eltern, Schüler, Schulen u.a. - sind hier erhältlich.

Gastronomen, Einzelhändler, regionale Produzenten und Dienstleister müssen sichtbar sein, damit ihre Abhol- oder Lieferservices, Onlineshops oder Wertgutscheine angenommen werden können.

"Kauf regional" ist eine Unternehmensübersicht für den Landkreis Mittelsachsen. Der Lokalheld in den Mittelsachsen-Farben kann Unternehmen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

- Der Mittelsachsen.shop ist eine Initiative von regionalen Produzenten aus dem Striegistal und steht mittelsachsenweit Unternehmen offen.

Kommunen-ABC:

- Augustusburg: In der Augustusburg-App gibt es aktuelle Infos und eine Gastronomieübersicht zum bestellen und abholen.

- Burgstädt: Die Stadt Burgstädt hatte in Zusammenarbeit mit dem Altstadtmanagement die Idee für eine Plattform entwickelt und setze diese technisch um. Mit dem IT-affinen Burgstädter Felix Möbius fand sich ein Träger, der die Plattform mit Herz und Können mit mittlerweile 49 Anbieter mit 336 Produkten online betreut. Regelmäßig wird www.burgstaedter-marktplatz.de  mit Angeboten der Händler und Gastronomen wie Click & Collect, Inhalten und Hinweisen auf Termine für  Heimatmärkte, Events und Aktionen aktualisiert. Zudem werden aktuell lokale Künstler und Kulturschaffende mit der Möglichkeit, sich kostenfrei zu präsentieren, unterstützt. In Burgstädt können Interessierte den "Burgstädter Gutschein" erwerben.

- Döbeln: Stadtgutscheine für 35 Händler sind bei der Bäckerei Körner, der Löwenapotheke und per Mail unter da.verlag@ddv-mediengruppe.de erhältlich. Diese Initiative initiierte der Stadtwerbering Döbeln e.V.

- Freiberg: Das Citymanagement stellt online eine Händlerauflistung bereit. Es gibt einen zentralen Lieferservice mehrmals pro Woche, den Silberstadt-Gutschein und ein Gewinnspiel bei dem man 10 Kassenzettel einreichen kann. Weiterhin können Interessierte einen Einkaufs-Gutschein - Silberstadt Freiberg erwerben.

- Mittweida: Händler haben sich unter einem Onlineshop zusammengeschlossen. Mit der Gutscheinaktion zum Neustart will die Stadt die Gewerbetreibenden der Stadt unterstützen.

- Oederan: Oederaner Händler und Dienstleister haben seit dem 23. März 2020 einen Liefer- und Abholdienst eingerichtet. Die teilnehmenden Händler sind auf der städtischen Internetseite verzeichnet. Die Kontakte der meisten Oederaner Unternehmen sind zudem im Online-Branchenbuch der Stadt abrufbar.

- Rochlitz (Verwaltungsgemeinschaft): Handel- und Gewerbetreibende aus Rochlitz und Umgebung stellt sie Stadtverwaltung in einer verlinkten Übersicht dar.

- Roßwein: In der Stadt Roßwein-App gibt es aktuelle Infos für die Gewerbetreibenden und deren Angebote sowie eine Gastronomieübersicht zum bestellen, liefern und abholen.

- Taura: Die Gemeinde zeigt eine Händlerübersicht im Amtsblatt und auf der Website.

- Waldheim: Gutscheininitiative des Gewerbevereins Waldheim e.V. "Weil Waldheim zusammenhält: Waldheimgutschein". 

Wer

 Was

 E-Mail

 Telefon

Landkreis Mittelsachsen

Corona-Regelungen, Testzentren, Impfzentrum u.a.

corona@landkreis-mittelsachsen.de

 03731 799 6249

Wirtschaftsförderung Mittelsachsen

Informationen für Unternehmen, Selbstständige,  Beschäftigte, Pendler u.a.

regionalmanagement@landkreis-mittelsachsen.de 

 03731 799 1410

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Corona-Regelungen, Info für Unternehmen, Beschäftigte, Eltern, Schüler, Schulen, Kultur u.a.

  

 0800 1000214

Sächsische Aufbaubank

Förderprogramme

 dresden@sab.sachsen.de 

 0351 49101100

Agentur für Arbeit Freiberg

Kurzarbeitergeld, Weiterbildung, Arbeitslosengeld I und II

 Freiberg@arbeitsagentur.de

 03731 489 100 0800 4 5555-20

Landesdirektion Sachsen

Entschädigungen wg. Schließung von KiTa und Schule; wg. Quarantäne; Zuschüsse Pendlerunterbringung

 post@lds.sachsen.de 

 0371 532 1223

IHK Regionalkammer Mittelsachsen

Beratung und Unterstützung Unternehmen

 freiberg@chemnitz.ihk.de 

 03731 798650

Handwerkskammer Chemnitz

Beratung und Unterstützung Unternehmen

 beratung@hwk-chemnitz.de 

 0371 5364-114

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

 poststelle@baua.bund.de 

 0231 90710



Gesundheit und Hygiene

Testungen helfen bei der Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus. Damit sollen Infektionen schnell erkannt und Infektionsketten unterbrochen werden.

Beschäftigte, die mindestens fünf Werktage hintereinander auf Grund von Urlaub und vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben, müssen am ersten Arbeitstag nach dieser Arbeitsunterbrechung dem Arbeitgeber einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorlegen. Es kann auch ein beaufsichtigter Test durchgeführt werden.

Wird nach oder auf Grund der geltenden Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung ein Testnachweis gefordert, dann darf der Zeitpunkt der Testung nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.

Die Testpflichten gelten nicht für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres und Personen, die nachweisen, dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen oder dass sie von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung soll getragen werden, wenn sich Menschen im öffentlichen Raum unter freiem Himmel begegnen, ohne das der empfohlene Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird. 

Eine Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht: 

  • in geschlossenen Räumen von Einrichtungen, Betrieben, Läden und Angeboten, die geöffnet haben dürfen, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann

  • bei der Inanspruchnahme von Angeboten zur Abholung unmittelbar vor der jeweiligen Einrichtung

  • während des Aufenthaltes in einer Einrichtung des öffentlichen Personennah- oder Fernverkehrs

  • bei der Beförderung von Personen im öffentlichen Personennah- oder Fernverkehr einschließlichTaxis, Reisebussen, Fahrdiensten (z.B. Beförderung von Behinderten, Pflegebedürftigen und Patienten), Schülerbeförderung

  • bei körpernahen Dienstleistungen für die Kunden und Dienstleister

  • Beschäftigte bei ambulanten Pflegediensten sowie spezialisierten ambulanten Palliativversorgung

  • Besucherinnen und Besucher in Gerichten und Staatsanwaltschaften

  • für Handwerker und Dienstleister in Räumlichkeiten der Auftraggeber, sofern andere Personen dort anwesend sind

  • In Arbeits- und Betriebsstätten, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.

Bei einer Sieben-Wochen-Inzidenz unter 10 entfällt die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. Dies gilt nicht

  • in Ladengeschäften, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann

  • bei körpernahen Dienstleistungen

  • bei der Beförderung von Personen im öffentlichen Personennah- oder -fernverkehr, Taxen,. Fahrdienste und Schülerbeförderung

  • für die Beschäftigten im ambulanten Pflegediensten sowie ambulanten Palliativversorgung

 

2G-Optionsmodell

Der Freistaat hat zusätzlich das 2G-Optionsmodell eingeführt. Danach ist es möglich, ausschließlich geimpften und genesenen Personen Zutritt zum jeweiligen Angebot oder Einrichtung zu gewähren. Im Gegenzug entfallen für diese Veranstaltungen, Einrichtungen und Angebote die Maskenpflicht, die Abstandpflicht sowie die Beschränkungen hinsichtlich der Auslastung. Diese Option gibt z.B. der Eventbranche, kulturellen Einrichtungen oder der Gastronomie eine weitere Möglichkeit, ihre Angebote zu unterbreiten und ihr Geschäftsmodell unter erleichterten Bedingungen durchzuführen.

Das 2G-Optionsmodell ist ausdrücklich eine Option und kann von den jeweiligen Einrichtungen und Anbietern freiwillig angewendet werden. Eine Pflicht, von 2G Gebrauch zu machen, besteht nicht.

Im Bereich der Überlastungsstufe der Hospitalisierungs-Inzidenz ist das 2G-Optionsmodell nicht möglich.

Die Öffnung, Inanspruchnahme und der Betrieb von Geschäften, Einrichtungen, Unternehmen, Veranstaltungen und sonstigen Angeboten ist unter Einhaltung eines schriftlichen Hygienekonzeptes zulässig.

Bei der Erstellung der Hygienekonzepte sind auch die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard, die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel, die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie vorhandene branchenspezifische Konkretisierungen der Unfallversicherungsträger beziehungsweise der Arbeitsschutzbehörde und die einschlägigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Infektionsschutz in ihrer jeweiligen Fassung oder Konzepte und Empfehlungen der Fachverbände zu berücksichtigen.

Die zuständige Behörde kann das Hygienekonzept und seine Einhaltung überprüfen.

Die Ausübung und Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen ist zulässig.

Es besteht für Kunden und Dienstleister die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 35, sind Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Körperkontakt verpflichtet, sich zweimal wöchentlich zu testen oder testen zu lassen.

Einzel- und Großhandel

Die Öffnung von Ladengeschäften, Märkten, Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, ebenso Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und des Großhandels ist zulässig.

Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 10 und wird ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten, entfällt die Beschränkung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Sportstätten

Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 35, besteht die Pflicht zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises und zur Kontakterfassung für den Sport im Innenbereich, den Zugang zu Hallenbädern und Saunen aller Art.

Während der Geltung der Überlastungsstufe besteht für den Zugang zum Sport in Innenbereich, den Zugang zu Hallenbädern und Saunen aller Art die Pflicht zur Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises und zur Kontakterfassung. 

Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt sind verpflichtet, sich zweimal wöchentlich zu testen oder testen zu lassen. 

Impfungen gegen das Coronavirus werden vom Deutschen Roten Kreuz nur noch mit mobilen Impfaktionen angeboten. 

Informationen zu diesen Aktionen sind auf derWeb-Seite des DRKerhältlich.

Weiterhin können alle Impfwilligen einen Termin beim Hausarzt vereinbaren.

Unterstützung

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III wird für die Monate Januar bis Juni 2021 für Unternehmen aller Branchen gewährt, die durch den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz direkt oder indirekt von der bundeweiten Schließung von mind. einem Monat betroffen sind und einen Umsatzrückgang von mind. 30 Prozent aufweisen.

Von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche sind auch dann antragsberechtigt, wenn sie im Jahr 2020 einen Umsatz von mehr als 750 Mio. Euro erzielt haben.

Anträge können bis zum 31. August 2021 hier gestellt werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufliche aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen  (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche).

Anträge für die Überbrückungshilfe II und III können durch Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer sowie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte gestellt werden. Die hierfür anfallenden Kosten werden im Rahmen der Überbrückungshilfe anteilig erstattet.

Unternehmen, die November- und/oder Dezemberhilfe erhalten, sind entsprechend für November und/oder Dezember für die Überbrückungshilfe III nicht antragsberechtigt. Die Überbrückungshilfe III kann in solchen Fällen nur dann beantragt werden, wenn die Anträge auf November- und/oder Dezemberhilfe zuvor zurückgenommen wurden.

Leistungen nach der Überbrückungshilfe II für die Monate November und Dezember 2020 werden – neben anderen Leistungen – auf die Überbrückungshilfe III angerechnet.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III sind hier erhältlich. 

Zu geplanten Änderungen, z.B. einem neuen Eigenkapitalzuschuss können Sie sich bei der IHK informieren.

Überbrückungshilfe III Plus

Die Überbrückungshilfe für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige wird bis zu 30.09.20.21 als Überbrückungshilfe III Plus verlängert. Die bisherigen Förderbedingungen werden in der Überbrückungshilfe III Plus beibehalten. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Die Neustarthilfe wird ebenfalls bis zum 30.9.2021 als Neustarthilfe Plus weitergeführt.

Neu im Programm Überbrückungshilfe III Plus ist: 

➢ Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, erhalten wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten. Sie erhalten auf die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im Fördermonat Juli 2021 zu den Personalkosten im Mai 2021 einen Zuschuss von 60 Prozent. Im August beträgt der Zuschuss noch 40 % und im September 20 %. Nach September 2021 wird kein Zuschuss mehr gewährt.

➢ Ersetzt werden künftig Anwalts- und Gerichtskosten bis 20.000 € pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit.

➢ Die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird verlängert und erhöht sich von bis zu 1.250 € pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 auf bis zu 1.500 € pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 können Soloselbstständige somit bis zu 12.000 € bekommen

Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Dazu zählen Soloselbständige, die personenbezogene oder kreative, künstlerische Tätigkeiten ausüben oder zum Beispiel im Gesundheitswesen, der Tourismusbranche oder Bildungsbranche tätig sind.

Soloselbständige, die ihre Umsätze als Freiberufler/innen oder Gewerbetreibende erzielen, können die einmalige Neustarthilfe als natürliche Person im eigenen Namen ab sofort direkt stellen. Dazu wird das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat benötigt.

Bei der Antragstellung Neustarthilfe gelten unterschiedliche Antragskriterien für folgende Gruppen:

  • Soloselbständige, mit oder ohne Personengesellschaften

  • Kapitalgesellschaften mit einem Gesellschafter (Ein-Personen-Kapitalgesellschaften),

  • Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschaftern (Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften) sowie

  • Sonderfall: kurze, befristete Tätigkeiten in den Darstellenden Künsten

Anträge können einmalig bis zum 31. August 2021 ausschließlich digital über das Antragsportal gestellt werden. Es ist nur ein Antrag auf Neustarthilfe möglich!

Weitergehende Informationen sind hier erhältlich.

Der Wirtschaftsstabilisierungsfond WSF stellt den Unternehmen mit mehr als 249 Beschäftigten branchenübergreifend Stabilisierungsmaßnahmen zur Stärkung ihrer Kapitalbasis und zur Überwindung von Liquiditätsengpässen bereit. Der WSF richtet sich an Unternehmen der Realwirtschaft, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort oder den Arbeitsmarkt in Deutschland hätte. Kleinere Unternehmen erhalten Zugang zum Fonds, sofern diese Unternehmen in einem der in § 55 Außenwirtschaftsverordnung genannten Sektoren tätig oder von vergleichbarer Bedeutung für die Sicherheit oder die Wirtschaft sind. Darüber hinaus können in einzelnen Fällen auch Start-ups Unterstützung durch den WSF in Form von Rekapitalisierungen erhalten, die seit dem 1. Januar 2017 in mindestens einer abgeschlossenen Finanzierungsrunde von privaten Kapitalgebern mit einem Unternehmenswert von mindestens 50 Millionen Euro einschließlich des durch diese Runde eingeworbenen Kapitals bewertet wurden.

Der WSF sieht zwei Stabilisierungsinstrumente vor. Die Kombination ist möglich.

  • Garantien des Bundes zur Absicherung von Krediten einschließlich Kreditlinien, und Kapitalmarktprodukten im Fremdkapitalbereich.

  • Rekapitalisierungen zur direkten Stärkung des Eigenkapitals.

Anträge sind beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einzureichen. Hierfür steht eine Online-Plattform zur Verfügung. Anträge können weiterhin bis zum 31.12.2021 gestellt werden. 

 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie informiert hier über den Wirtschaftsstabilitätsfonds.

Die deutsche Exportwirtschaft spürt die Auswirkungen der Corona-Pandemie sehr deutlich. Neben Störungen in den Lieferketten und bei der Abwicklung der Projekte im Ausland haben sich auch die Finanzierungsbedingungen deutlich verschlechtert. Den bewährten staatlichen Exportkreditgarantien  („Hermes-Bürgschaften“) kommt in dieser Situation eine besonders hohe Bedeutung zu. Sie sichern Auslandsgeschäfte gegen wirtschaftliche Risiken ab, beispielsweise auch bei Zahlungsschwierigkeiten ausländischer Kunden.

Exporteure und exportfinanzierende Banken sollen an folgenden fünf Punkten unterstützt werden:
1.    Verbesserte Finanzierungsbedingungen für neue Exportgeschäfte (z.B. reduzierte Anzahlungen und verzögerte Rückzahlungen bei bestimmten Geschäften)
2.    Einführung einer Shopping Line-Deckung (vereinfachte Absicherung verschiedener Exportfinanzierungen bei großen ausländischen Bestellern)
3.    Erleichterungen bei den Entgelten für Hermes-Bürgschaften
4.    Verbesserte Refinanzierungsmöglichkeiten für exportfinanzierende Banken
5.    Weitere technische Verbesserungen
Maßnahmen im Einzelnen finden sich hier (PDF, 507 KB).

Informationen sind zu finden auf dem Portal des Bundes unter www.agaportal.de.
Darüber hinaus sind weitere Förderprogramme des Bundes zur Unterstützung der Wirtschaft hier zu finden.

Der Freistaat Sachsen hat mit dem Corona Start-up Hilfsfonds (CSH) eine Maßnahme gestartet, um speziell sächsische Gründerinnen und Gründer bei der Bewältigung dieser Krise zu unterstützen. An der Finanzierung beteiligen sich der Bund, der Freistaat Sachsen und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH.

Antragsberechtigt sind wissensbasierte, technologieorientiere Start-up in Sachsen, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.

Arten der Beteiligung

  • Stille und nachrangige Beteiligung mit Wandeloption

  • Exit-kicker

  • ggf. direkte Beteiligung als Ergänzung

Die maximale Beteiligungshöhe beträgt 800 T EURO.

Die Laufzeit beträgt max. 10 Jahre, i.d.R. 2 -3 Jahre

Anträge können bei der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH in Dresden gestellt werden.

Programm „Ausbildungsplätze sichern“

Betriebe, die ihr Ausbildungsniveau stabil halten oder ausbauen, erhalten eine Ausbildungsprämie. Kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten, die Auszubildende aus pandemiebedingt insolventen KMU übernehmen, erhalten eine Übernahmeprämie für jeden aufgenommenen Auszubildenden.

Weiterhin ist Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung möglich. Auszubildende aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise betroffen sind, können ihre Ausbildung temporär in einem anderen Betrieb oder einer Überbetrieblichen Berufsbildungsstätte weiterzuführen.

Zudem bekommen kleine und mittlere Unternehmen, die stark von Kurzarbeit betroffen sind, ihre Auszubildenden und das Ausbildungspersonal aber nicht in Kurzarbeit schicken, ebenfalls eine Förderung.

Für die Förderung kommen KMU in Betracht, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen. Praktika sind ausgeschlossen. Es wird nur eine Prämie pro Ausbildung gezahlt.

 

Einen detaillierten Überblick über die Maßnahmen und Voraussetzungen finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.

 
 

Es gibt zwei Gründe für mögliche Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz

  • eine behördliche Anordnung zur häuslichen Quarantäne und Tätigkeitsverbot

  • Verdienstausfall wegen notwendiger Kinderbetreuung infolge von Schul- und Kitaschließung.

Im Fall der behördlichen Anordnung zum Tätigkeitsverbot und der häuslichen Quarantäne als auch der Schließung von Schulen und Kitas nach dem Infektionsschutzgesetz muss der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt für bis zu 6 Wochen an den Arbeitnehmer weiterzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber dann auf Antrag von der Landesdirektion Sachsen erstattet (§ 56 Absatz 5 IfSG).

Ab der siebten Woche muss der entschädigungsberechtigte Arbeitnehmer die Entschädigung selbst bei der Landesdirektion Sachsen beantragen.

Ausnahme: Sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer damit einverstanden sein, kann der Antrag auch über die sechste Woche hinaus durch den Arbeitgeber gestellt werden, wenn auch die Entschädigung weiterhin durch den Arbeitgeber ausgezahlt wird. Dem Antrag ist eine formlose schriftliche Einverständniserklärung des Arbeitnehmers beizulegen.

Die Anträge sind innerhalb einer Frist von 12 Monaten nach dem Ende der Quarantäne oder der Einstellung der untersagten Tätigkeit zu stellen (§ 56 Absatz 11 IfSG). Für die Entschädigung aufgrund von fehlender Kinderbetreuung (§ 56 Absatz 1a IfSG) ist der Antrag innerhalb von 12 Monaten nach Beendigung der vorübergehenden Schließung, der Aufhebung der Präsenzpflicht oder des Betretungsverbotes der Schule oder Einrichtung zur Betreuung von Kindern oder Menschen mit Behinderungen zu stellen.

Selbständige müssen für ihren Verdienstausfall selbst einen Antrag stellen.

Informationen gibt die Landesdirektion Sachsen, bei der auch die Antragstellung erfolgt.

Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind und einen Kredit benötigen, können bis zum 31.12.2021 bei Ihrer Bank oder Sparkasse den neuen KfW-Schnellkredit beantragen.

Leichter Zugang zum Kredit!

Der KfW-Schnellkredit 2020 erfolgt ohne Risikoprüfung. Es müssen keine Sicherheiten gestellt werden, wie sonst bei Krediten üblich. Die Hausbank Bank holt nur eine Auskunft einer allgemein anerkannten Auskunftei ein.

  • Die KfW übernimmt 100 % des Kreditausfallrisikos von Ihrer Bank.

  • Als Kreditnehmer haftet das Unternehmen zu 100 % für die Rückzahlung.

  • Es sind nur wenige Unterlagen erforderlich, mit denen Zahlen nachzuweisen sind.

Mit dem KfW-Schnellkredit 2020 kann alles gefördert werden, was für unternehmerische Tätigkeit notwendig ist. Dazu zählen:

  • Anschaffungen wie Maschinen und Ausstattung (Investitionen)

  • laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Warenlager (Betriebsmittel)

Nicht förderfähig sind: Umschuldung oder Ablösung bestehender Kredite sowie die Nachfinanzierung, Anschlussfinanzierung oder Prolongation abgeschlossener Vorhaben.

Gefördert werden können Selbstständige oder Unternehmen

  • die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind und

  • in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben (sofern das Unternehmen bislang nur für einen kürzeren Zeitraum am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen)

Die Laufzeit beträgt bis zu 10 Jahre. In dieser Zeit erfolgt die Rückzahlung. Auf Wunsch sind bis zu 2 tilgungs­freie Jahre zu Beginn möglich.

Kredithöhe und Auszahlung

  • Maximal 675.000 Euro pro Unternehmensgruppe bis einschließlich 10 Beschäftigte beim antragstellenden Unternehmen.

  • Maximal 1.125.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 10 bis einschließlich 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.

  • Maximal 1.800.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.

Weitergehende Informationen sind hier und hier erhältlich.

Durch die Corona-Pandemie verursachte Auswirkungen auf Wirtschaft und Beschäftigung betreffen viele Erwerbstätige aber auch Kleinunternehmen und sogenannte Soloselbständige. Der Gesetzgeber hat ein Gesetz zum für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Corona Virus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket) auf den Weg gebracht.

Gern beantwortet das Jobcenter dazu über die kostenfreie Hotline 0800 4 5555 21 Fragen von Kleinunternehmen und Soloselbständigen.  Unter 03727 9966 225 ist eine zusätzliche Hotline für alle Fragen rund um SGB II Leistungen geschalten. Die Telefonnummern stehen von Montag bis Freitag in der Zeit 8:00 bis 18:00 Uhr zur Verfügung.

Bei der Antragstellung muss beachtet werden, dass Sie möglichst vollständige Unterlagen beim Jobcenter zum Familieneinkommen einreichen. Damit wird die Nachreichung von Nachweisen vermieden und die Bearbeitungszeit verkürzt.

Mit dem Sozialschutz-Paket III wurde beschlossen, den erleichterten Zugang in die Grundsicherungssysteme bis zum 31.12.2021 zu verlängern.

Informationen zur Grundsicherung für Arbeitssuchende sind hier erhältlich.

Auch die Agentur für Arbeit gibt auf ihrer Web-Seite Auskunft zu den Leistungen nach SGB II.

Wenn es in Unternehmen aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus zu Beeinträchtigungen kommt, stehen laut Sächsischen Staatsministerium für Finanzen verschiedene steuerliche Unterstützungsangebote der Finanzämter zur Verfügung. So können auf Antrag laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabgesetzt oder ausgesetzt werden. Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden; Säumniszuschläge können erlassen werden. Auch auf Vollstreckungsmaßnahmen kann vorübergehend verzichtet werden. Betroffenen Unternehmen wird empfohlen, frühzeitig Kontakt mit ihrem zuständigen Finanzamt aufzunehmen.

Auch die zinslose Steuerstundung sowie die Anpassung von Steuervorauszahlungen sind möglich. Von Vollstreckungsmaßnahmen soll in diesen Fällen vorübergehend abgesehen werden. Betroffene können sich mit einem formlosen Antrag direkt an ihr zuständiges Finanzamt wenden.

Zur Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlungen kann das Finanzamt auf Antrag den Gewerbesteuermessbetrag mindern. Stundungs- und Erlassanträge für die Gewerbesteuer sind an die jeweiligen Gemeinden zu richten. Auch für den Erlass oder die Stundung der Grundsteuer sind die Gemeinden zuständig.

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

Einen umfassenden Fragekatalog stellt auch das Bundesfinanzministerium zur Verfügung.

FAQ

Welche Schutzmaßnahmen müssen Unternehmen beachten?

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 25. Juni 2021 regelt, dass und wie in einem Hygienekonzept die erforderlichen Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz festzulegen und umzusetzen sind. Sie enthält auch verbindliche Regelungen zur Kontaktreduktion im Betrieb. Geregelt wird auch, in welchen Fällen der Arbeitgeber Mund-Nase-Schutz bzw. Atemschutzmasken zur Verfügung stellen muss und die Beschäftigten diese Masken tragen müssen.

Den Beschäftigten ist das Hygienekonzept in geeigneter Weise zugänglich zu machen. Die Beschäftigten sind über die Gefährdungen durch das Coronavirus und die vom Arbeitgeber diesbezüglich veranlassten Schutzmaßnahmen zu unterweisen. Hier gilt es vor allem für Abstand zwischen den Menschen und Einhaltung der Hygieneanforderungen zu sorgen.

Mit der Verordnung wird insbesondere geregelt, dass:

  • der Arbeitgeber seine Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich zusätzlich erforderlicher Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes zu überprüfen sowie zu aktualisieren und dabei alle geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen hat, um betriebsbedingte Personenkontakte zu reduzieren,

  • betriebsbedingte Zusammenkünfte wie Besprechungen auf das betriebsnotwendige Minimum zu beschränken und bei betriebsnotwendigen Zusammenkünften alternative Schutzmaßnahmen zu treffen sind,

  • der Arbeitgeber alle geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen hat, um betriebsbedingte Personenkontakte zu reduzieren

  • die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen auf das betriebsbedingte Minimum zu reduzieren ist

  • Atemschutzmasken zur Verfügung zu stellen sind, wenn die Gefährdungsbeurteilung ergibt, dass der Schutz der Beschäftigten durch Mund-Nase-Schutz nicht ausreichend ist, insbesondere, bei einer Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß bei den ausgeführten Tätigkeiten,

  • die Beschäftigten die vom Arbeitgeber zur Verfügung zustellenden Masken oder mindestens gleichwertige zu tragen haben. Alternative, gleichwertige Schutzmaßnahmen können durch den Arbeitgeber getroffen werden

  • der Arbeitgeber hat den Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens zweimal pro Kalenderwoche kostenfrei einen Test in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus anzubieten

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gibt auf ihrer Homepage auch wichtige Informationen.

Wo gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes?

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenabdeckung im Öffentlichen Raum besteht, wenn sich Menschen begegnen. Das gilt insbesondere:

  • in Arbeits- und Betriebsstätten, wenn die Gefährdungsbeurteilung ergibt, dass ein Schutz der Beschäftigten durch technische und organisatorische Schutzmaßnahmen nicht ausreichend ist und der Tragen medizinischer Gesichtsmasken durch die Beschäftigten erforderlich ist

Das Tragen von Mund-Nasenschutz soll auch erfolgen 

  • bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel einschließlich Taxi, regelmäßiger Fahrdienste für Menschen mit Behinderungen oder pflegebedürftige Menschen oder Patienten sowie in Reisebussen

  • vor dem Eingangsbereich von und beim Aufenthalt in Groß- und Einzelhandelsgeschäften (einschließlich der dazugehörenden Parkplätze und Parkhäuser) wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann

  • in Gesundheitseinrichtungen,

  • bei Aufenthalt in allen für die Öffentlichkeit zugängigen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Publikumsverkehr wie Einkaufszentren, Beherbergungsbetrieben, öffentlichen Verwaltungen, Banken, Sparkassen Versicherungen, Gesundheitseinrichtungen, Kirchen, Berufsschulen, Hochschulen u.a.

  • bei Friseuren und Fußpflegern, für Kunden und Dienstleister

  • für Handwerker und Dienstleister in und vor Räumlichkeiten der Auftraggeber, sofern dort andere Personen anwesend sind

  • bei Aufenthalt an Haltestellen, in Bahnhöfen, in Fußgängerzonen, auf Wochenmärkten und an Außenverkaufsständen, auf Spielplätzen u.a.

Von der Pflicht zum Tragen von Mund-Nasenabdeckungen sind lediglich Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres oder Personen, die infolge eines ärztlichen Attests von der Pflicht befreit sind.

Der Bund und der Freistaat Sachsen unterstützen Unternehmen, Selbstständige, Einrichtungen und Vereine mit umfangreichen Förderprogrammen. Ausführliche Informationen erhalten Sie hier oder hier. 

Programm „Ausbildungsplätze sichern“

Betriebe, die ihr Ausbildungsniveau stabil halten oder ausbauen, erhalten eine Ausbildungsprämie. Kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten, die Auszubildende aus pandemiebedingt insolventen KMU übernehmen, erhalten eine Übernahmeprämie für jeden aufgenommenen Auszubildenden.

Weiterhin ist Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung möglich. Auszubildende aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise betroffen sind, können ihre Ausbildung temporär in einem anderen Betrieb oder einer Überbetrieblichen Berufsbildungsstätte weiterzuführen.

Zudem bekommen kleine und mittlere Unternehmen, die stark von Kurzarbeit betroffen sind, ihre Auszubildenden und das Ausbildungspersonal aber nicht in Kurzarbeit schicken, ebenfalls eine Förderung.

Für die Förderung kommen KMU in Betracht, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen. Praktika sind ausgeschlossen. Es wird nur eine Prämie pro Ausbildung gezahlt.

Einen detaillierten Überblick über die Maßnahmen und Voraussetzungen für eine qualifizierte Ausbildung finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.

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