Immer in die richtige Richtung - FPM Holding GmbH (Freiberger Präzisionsmechanik)

Fragt man den Geschäftsführer der FPM Holding GmbH, warum Piratenkapitäne eine Augenklappe trugen, würde er antworten: „Nun, die hatten keinen Sextanten von uns.“ Die mittelsächsische Kreisstadt Freiberg bietet nicht nur ein besonders schönes historisches Ambiente, sondern trägt auch den Charakter eines modernen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Industriestandortes. Auf den Koordinaten 4594079.710 und 5643728.941 nach Gauß-Krüger befindet sich der Eingang der Freiberger Präzisionsmechanik. Am 2. September 1771 gründete Gottlieb Friedrich Schubert durch kurfürstliches Reskript (Erlass) einen freien Gewerbebetrieb zur Herstellung berg- und hüttenmännischer Instrumente. Seit der Gründung des Unternehmens bis zum heutigen Tag werden dort Instrumente für den Bergbau und das Baugewerbe hergestellt. Die heutige Freiberger Präzisionsmechanik setzt diese langjährige Erfahrung fort und entwickelt und fertigt Vermessungsgeräte verschiedener Genauigkeitsklassen. Das Unternehmen hat sich schwerpunktmäßig auf die Herstellung von typischen Vermessungsgeräten, wie Theodoliten (geodätisches Instrument zur Horizontal- und Höhenwinkelmessung), Nivellieren, Talsperren- und Sondermessgeräten, Sextanten und Kompasse spezialisiert. Mittlerweile hat das Unternehmen, auf Grund seiner hohen Qualität und der hochwertigen Einsatzstoffe, weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Geräte der Freiberger Präzisionsmechanik Holding GmbH sind bei weltweiten Bauvorhaben im Einsatz. Ob die Verschiebung einer kompletten Halle für den Bau des Super-Airbusses A 380 in Hamburg oder die messtechnische Überwachung des Brückenneubaus über die Elbe im Zuge des Ausbaus der Bundesautobahn A 4. Neben Geräten für den Bergbau und das Baugewerbe fertigt das Unternehmen Sextanten. Auch wenn heute die Navigation hauptsächlich über GPS erfolgt, gehört ein Sextant nach wie vor zur Grundausrüstung eines jeden Hochseeschiffes. Ein Trommelsextant aus Freiberg schaffe es sogar in die ZDF-Serie „Der Kapitän“. Auf Grund der Möglichkeit zum Einschwingen der eingebauten hochwertigen Sonnenfilter erfolgt keine Verblendung der Augen beim Navigieren tagsüber – somit wäre auch die Frage nach der Augenklappe eines Piratenkapitäns geklärt. Weitere Informationen unter www.fpm.de

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