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Bewerbungen für neue KI-Ansätze sind bis 1. Juni 2026 möglich.

Die Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND hat mit der „Next Frontier AI Challenge“ ein Förderformat für besonders ambitionierte KI-Vorhaben gestartet. Gesucht werden interdisziplinäre Teams, Start-ups, Forschende und unternehmerisch orientierte Akteure, die neue technologische Ansätze im Bereich Künstliche Intelligenz entwickeln wollen.

Im Mittelpunkt stehen keine schrittweisen Verbesserungen bestehender Systeme. Gefördert werden sollen Lösungen, die technologische Grenzen deutlich verschieben können. Dazu zählen neue Algorithmen, Trainingsmethoden, Datenmodalitäten, Architekturen oder grundsätzlich neue KI-Konzepte. Ziel ist es, Deutschland und Europa im internationalen Wettbewerb um Schlüsseltechnologien zu stärken und Forschung schneller in marktfähige Anwendungen zu überführen.

Für Unternehmen, Start-ups und Forschungspartner aus Mittelsachsen kann die Challenge ein relevanter Zugang zu Finanzierung, fachlicher Begleitung und unternehmerischem Freiraum sein. Besonders interessant ist das Format für Akteure, die KI nicht nur anwenden, sondern eigene technologische Grundlagen entwickeln wollen. Auch Kooperationen zwischen regionalen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen können dadurch neue Perspektiven erhalten.

Der Wettbewerb ist mehrstufig aufgebaut. Nach Angaben von SPRIND können bis zu sechs Teams in Stufe 2 eine Förderung von bis zu 8 Millionen Euro erhalten. Bis zu drei ausgewählte Teams können in Stufe 3 mit bis zu 15,5 Millionen Euro gefördert werden. Die Bewerbungsfrist endet am 1. Juni 2026 um 12:00 Uhr MEZ.

Weiterführende Informationen und Bewerbung: https://sprind.org/taten/challenges/next-frontier-ai#anchor-thema