Mehr als 1 Mio. Euro für mittelsächsische simul+-Projekte

Im simul+-Wettbewerb suchte das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft nach Ideen für den ländlichen Raum. Bei der heutigen Verleihung waren sechs Vorhaben aus Mittelsachsen unter den Preisträgern.

In Glauchau gab heute Staatsminister Thomas Schmidt die Preisträger des simul+ Wettbewerbs bekannt. Natürlich waren auch Gewinner aus dem Landkreis Mittelsachsen dabei. Sechs ganz verschiedene Projekt überzeugten die Jury.

Drei Projekte konnten sie im Modul "Land.Kommune" platzieren. Die Stadt Augustusburg gewann in der Kategorie "Anwendung digitaler Technologien für das Gemeinwohl" ein Preisgeld in Höhe von 450.000 Euro. Das Projekt trägt den Titel "Von Stadtschreibern und berittenen Boten als Vorreiter der Digitalisierung im ländlichen Raum".

In der Kategorie "Kunst, Kultur und Identität auf dem Land" erhielt die Gemeinde Striegistal ein Preisgeld in Höhe von 400.000 Euro für das Projekt "Klosterbezirk Altzella rockt". In der gleichen Kategorie konnte die Gemeinde Lichtenau mit einen Preisgeld in Höhe von 150.000 € für die Gründung eines soziokulturellen Zentrums punkten.

Im Modul "Projekte" fanden sich drei weitere Antragsteller aus dem Landkreis Mittelsachsen unter den Gewinnern. Jedes Vorhaben kann sich über den Erhalt von 5.000 Euro freuen. Durch die Teilnahme am simul+-Wettbewerb kann nun der Schulhof der Grundschule Naundorf neu gestaltet werden. Eingereicht hatten das Projekt die Freunde und Förderer der Grundschule Naundorf e. V. aus Bobritzsch-Hilbersdorf in der Kategorie "Ökologische Entwicklung und Gestaltung des Lebensumfeldes". Nils Kochan und Eva Bredow-Reichenau aus Frauenstein erhielten in der Kategorie "Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen, Frauen, Senioren und Menschen mit Behinderung" für das Projekt "Animierte Geschichte(n) auf einer interaktiver Landkarte" ebenfalls den Zuschlag für die finanzielle Unterstützung. Der Jugendclub Greifendorf aus der Gemeinde Rossau bewarb sich in der gleichen Kategorie mit dem Projekt "Vom ehemaligen Schulsportplatz zum Generationenspielplatz" und schließt somit den Reigen der mittelsächsischen Preisträger.

„Es ist eine gute Nachricht für Mittelsachsen mit einer starken Außenwirkung. Die Teilnehmer haben gezeigt, was hier für Ideen vorhanden sind um den Ort, die Region und damit den Landkreis attraktiver zu machen – dafür mein Dank für dieses Engagement“, so Landrat Matthias Damm zusammenfassend.

www.ideenwettbewerb.sachsen.de