Land(auf)Schwung-Mittel vollständig durch Projekte gebunden

Beantragung von Zuschüssen nicht mehr möglich

Seit 2015 gehört Mittelsachsen, als eine von 13 Regionen in Deutschland, zum Bundesmodellvorhaben Land(auf)Schwung. Mit den letzten, im Juni 2019 ausgestellten Zuwendungsbescheiden ist nun das gesamte regionale Budget von etwa 2,5 Millionen Euro in Projekten gebunden. Insgesamt 50 Vorhaben konnten von der Unterstützung profitieren. Ganze 21 davon sind durch Unternehmen initiiert, die Zuschüsse etwa für Vernetzung und gemeinsames Marketing, für den Ausbau von Grundversorgungseinrichtungen sowie für kulturelle Vorhaben erhielten. Sechs kommunale Projekte drehten sich um örtliche Strategiekonzepte oder Bildungsvorhaben. Mit 23 Maßnahmen ist der Vereinssektor am stärksten vertreten, dazu zählen Anträge zugunsten von Kultur, Kinder- und Jugendarbeit oder dem Ausbau von Veranstaltungs- und Treffpunktmöglichkeiten im Dorf. Eingeschlossen ist mit der Nestbauzentrale auch ein vernetzendes Komplexprojekt, welches sich um Rückkehrer, Zuzügler und Bleibebereite kümmert. Unter dem Kleinprojektepool wurden 46 kleine und Kleinstvorhaben mit maximal 3.000 Euro Zuschuss umgesetzt. Während der Laufzeit des Modellvorhabens zwischen 2015 und 2019 sind nahezu eine halbe Million Eigenmittel und -leistungen mobilisiert worden. Eine eigens für das Land(auf)Schwung-Modellprojekt initiierte Entwicklungsagentur diente dabei als erster Ansprechpartner und entwickelte gemeinsam mit den Projektträgern die Konzepte bis zur Antragsreife.

Weitere Infos und Projektbeispiele gibt es unter www.landaufschwung-mittelsachsen.de