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Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen brachte vergangenen Samstag bei der Messe „Ländliches Bauen“ im Kloster Buch bei Leisnig Bauinteressierte und Fachleute zusammen. Nachhaltige Bauweisen, Mitmachaktionen und persönliche Beratung machten viele Themen rund ums Bauen und Sanieren direkt erlebbar.

Bauen, sanieren, informieren und ausprobieren: Bei der Messe „Ländliches Bauen“ am 26. September nutzten viele Interessierte die Gelegenheit, mit Unternehmen, Fachleuten und Beratungsstellen ins Gespräch zu kommen. Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen hatte die Messe im Rahmen der 3. Mittelsächsischen Bautage organisiert.

Gleich zum Auftakt wurde es handwerklich: Bei der Großen Baumeister-Challenge traten Landrat Sven Krüger sowie die Bürgermeister Carsten Graf aus Leisnig und Ronald Kunze aus Hartha gegen Gesellen oder Vertreter der mittelsächsischen Unternehmen Die Holzverbinder, SWAP Sachsen GmbH und EnergieSachse GmbH an. Dabei war Geschick am „heißen Draht“, beim Zusammensetzen eines Schmetterlings aus Wabenpappe sowie beim Herstellen einer Holzverbindung gefragt.

Die Aktion gab zugleich einen Vorgeschmack auf das Format „Große Baumeister“, das im kommenden Jahr starten soll. Jugendliche sollen dabei Handwerksberufe und regionale Unternehmen nicht nur kennenlernen, sondern typische Tätigkeiten selbst ausprobieren und so einen unmittelbaren Einblick in mögliche 

Ausbildungswege erhalten. 

An den knapp 30 Messeständen zeigte sich die Bandbreite des ländlichen Bauens. Vertreten waren unter anderem Handwerk, Bauplanung, Energie- und Wärmetechnik, Baustoffe, Denkmalschutz sowie Beratungsangebote zu Finanzierung und Förderung. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten nachhaltige Bauweisen und Materialien. Interessierte konnten sich beispielsweise über das Bauen mit Holz, Stroh und Lehm informieren oder das Material gleich praktisch kennenlernen. Auch die Wanderausstellung von Bauwende Sachsen griff aktuelle Entwicklungen rund um ressourcenschonendes Bauen auf.

Das Vortragsprogramm ergänzte die persönlichen Gespräche. Themen waren unter anderem der Umgang mit Denkmalen, Fragen rund um Bauanträge sowie nachhaltige Baustoffe und ressourcenschonende Lösungen. 

„Mir ist besonders aufgefallen, dass viele Interessierte mittlerweile mit einem hohen Grundwissen rund um das nachhaltige Bauen zur Messe kommen. Auch die Aussteller haben uns gespiegelt, dass sehr gezielte Fragen gestellt wurden und ein echtes Interesse an den regionalen Lösungen dahinter besteht“, sagt Helen Bauer, Koordinatorin der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen. „Sehr gut angenommen wurden auch unsere Nestbau-Willkommensmappen. Sie sind zum einen ein Zeichen der Wertschätzung für Zurückgekehrte oder Zugezogene. Zum anderen geben sie eine erste Orientierung im Landkreis und zeigen wichtige Anlaufstellen und Möglichkeiten analog sowie digital auf.“

Wie wertvoll die persönlichen Kontakte sind, zeigte auch Rückmeldungen nach der Messe. Besonders die Offenheit der teilnehmenden Gewerke und die guten Gespräche wurden hervorgehoben. 

Wer die Messe verpasst hat, kann das Angebot auch digital nutzen: Auf der virtuellen Messe „Ländliches Bauen“ lassen sich rund um die Uhr Aussteller und Unternehmen kennenlernen.

Weitere Informationen und Eindrücke von den Mittelsächsischen Bautagen gibt es unter www.nestbau-mittelsachsen.de.