Die Metalldedektorin: RMF, Freiberg

Manche leben ihren Traum und ihre Geschichte liest sich wie ein Märchen. In Mittelsachsen zeigen junge Gründerinnen und Gründer wie man sein eigener Herr werden kann.

Ein bisschen erinnert die Geschichte von Christina Tölke an das Märchen vom Rumpelstilzchen, das einer jungen Frau auftrug, Stroh zu Gold zu spinnen. Nur dass ihr Auftrag heißt: Seltene Metalle wie Germanium oder Indium, die ihre Mitstreiter aus Abfallprodukten recycelt haben, an den weltweiten Markt zu bringen. Diese Technologiemetalle sind im 21. Jahrhundert ähnlich wertvoll wie Gold zu Rumpelstilzchens Zeiten. Die Betriebswirtin aus Niedersachsen kam über das Gründernetzwerk SAXEED zum Freiberger Ressourcenunternehmen RMF. Als Mitbegründerin koordiniert sie den gewaltigen Kapitalbedarf des Start-ups, das eine Förderung von rund 1,3 Millionen Euro erhielt. Wie die Freiberger diese Mittel investiert haben und wie das Startup eine Methode entwickelte, wertvolle Metalle wie Indium in hoher Reinheit aus Industrieabfällen zu gewinnen, lest ihr in unseren Platz-zum-Wachsen-Geschichten.