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Der offizielle Startschuss für ein bisher einmaliges Großprojekt in Mittelsachsen ist gefallen. Symbolisch wurde der Startknopf für den geförderten Breitbandausbau im Landkreis gedrückt.  

Gemeinsam mit der eins energie in Sachsen GmbH & Co. KG hat der Landkreis heute den Start des Breitbandausbaus in Mittelsachsen gewürdigt. Die eins ist Konzessionär in fünf von sechs Clustern (Projekten) im Landkreis. Vom Ausbau in den Clustern B bis F profitieren private Haushalte, Unternehmen, Krankenhäuser und Schulen in 22 Kommunen.

Landrat Matthias Damm: „Mit dem heutigen Startschuss geht der Breitbandausbau endlich praktisch einen großen Schritt voran. Drei Jahre lang hat der Landkreis auf diesen Termin hingearbeitet. Förder- und Projektanträge eingereicht, Markterkundung durchgeführt, einen europaweiten Teilnehmerwettbewerb und das Vergabeverfahren durchgeführt. Jetzt wird es nochmal fast drei Jahre dauern, bis die letzten Glasfaserkabel unter der Erde und alle Haushalte angeschlossen sind. Aber Termine wie dieser zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Roland Warner, Vorsitzender der eins-Geschäftsführung: "Schnelle Internetverbindungen sind für die Menschen mittlerweile genauso essentiell wie die Versorgung mit Strom, Wasser oder Erdgas. Als eins verstehen wir uns als Rundum-Versorger aus der Region für die Region. Wir wollen mit schnellen Glasfaseranschlüssen den Bürgerinnen und Bürgern sowie Gewerbetreibenden in Mittelsachsen einen Standortvorteil verschaffen und die Attraktivität unserer Heimat sowie den Wert der entsprechenden Immobilien deutlich steigern.“
„Der Breitbandausbau im Landkreis Mittelsachsen ist im Kontext einer innovationsgestützten Regionalentwicklung und weiteren Stärkung der ländlichen Regionen unverzichtbar. Es ist uns ein großes Anliegen, die Herausforderungen unserer Zeit-wie zum Beispiel die Digitalisierung- als Chance zur Verbesserung der Lebensqualität, Mobilität, des Wohnen und Arbeitens zu verstehen“, so Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt. 

Staatssekretärin Ines Fröhlich, Beauftragte der Staatsregierung für Digitales (Chief Digital Officer – CDO), vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Heute hinterlassen wir einen für alle sichtbaren Fußabdruck auf dem Weg, der seit Herbst 2017 mit großem Engagement und viel Kreativität durch den Landkreis aber auch unsere eins energie in Sachsen geplant und gestartet wurde. Mit knapp 60 Mio. Euro beteiligt sich der Freistaat Sachsen an diesem hier entstehenden leistungsfähigen Breitbandnetz.  Diese Datenautobahnen sind wesentliche Standortfaktoren: für wettbewerbsfähige Unternehmen und neue Produkt- und Geschäftsideen, für lebens- und liebenswerte Städte und Gemeinden, aber auch für Beteiligung und Demokratie für unsere Bürgerinnen und Bürger. Mein Dank geht daher an alle Beteiligten, die das Projekt bis hierhin gebracht haben. Wenn Kommunen, Landkreis, Freistaat, Bund und Unternehmen an einem Strang ziehen und wenn nicht jeder das Rad neu erfindet, sondern Synergien genutzt werden, profitieren wir alle am meisten.

Rund 200 Millionen Euro werden in den nächsten Jahren in den Breitbandausbau in Mittelsachsen investiert. Für die Cluster, in denen eins Konzessionär ist, belaufen sich die Gesamtkosten auf 172 Millionen Euro. Davon sind 98 Millionen Euro vom Bund und 57 Millionen Euro vom Land gefördert. Der Landkreis übernimmt 17 Millionen Euro.

Allein in den gemeinsamen Projekten mit eins sollen Tiefbauarbeiten auf Kanallängen von insgesamt 1523 Kilometern durchgeführt werden. Dabei werden 9357 Kilometer Glasfaserkabel unterschiedlicher Dimensionierungen, 2977 Kilometer Leerrohre verlegt, 848 Kabelverzweiger und 36 Hauptverteiler (POP-Stationen) gebaut.

Neben den zirka 10.000 vollständig geförderten Gebäudeanschlüssen können noch mindestens 15.600 an den Ausbautrassen anliegende teilgeförderte Grundstücke mitversorgt werden – insgesamt sind davon ungefähr 37.000 Haushalte beziehungsweise Wohneinheiten betroffen.

Im Laufe des Jahres 2022 werden die erforderlichen finanziellen Mittel zur Erschließung der sogenannten Grauen Flecken bereitgestellt. „Das sind alle Adressen, die mit weniger als 100 Mbit/s im Download versorgt sind. Dadurch werden der überwiegende Teil der bisher im Status der Teilförderung liegenden Gebäude mit Bestandsanschlüssen in die Vollförderung übergehen und weitere erlangen zusätzlich die Förderfähigkeit“, erklärt Breitbandkoordinator Mattias Borm. Das heißt, es können weitere Haushalte mit Glasfaser erschlossen werden.

Die bisherig im Status Teilförderung erteilten Eigentümergestattungen mit weniger als 100 Mbit/s werden dann automatisch umgewandelt, der Erschließungsbeitrag entfällt.  


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