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Bei einer Ankleide stellen sich die Flöhaer Möbelbauer beispielsweise die Frage: Wie groß ist der Mensch? Wie lang muss die Kleiderstange sein? Soll sie höhenverstellbar sein, weil Kinder mit im Haushalt leben? „Das ist die große Kunst“, sagt Jörg Möckel: „Für den Kunden muss es passen, nach seinen Maßen. Und: Am Material darf man nicht sparen. Die Stärke von Seiten- und Rückenwänden entscheidet nicht nur über die Langlebigkeit, sondern auch über die Optik. Und am Ende ist das gar nicht so viel teurer.“
Den individuellen Möbelbau haben sich die Flöhaer seit mehreren Jahren verstärkt auf die Fahnen geschrieben. Anfang der Neunziger bestimmten vor allem Großaufträge aus dem Gesundheits- und Finanzwesen das Geschäft. Das junge Unternehmen übernahm den Innenausbau der Grundschule und der Sparkasse in Flöha, des rugs Hotels in Lichtenwalde, des Zschopauer Krankenhauses, der Sparkassenakademie und des Samuel-von-Pufendorf-Gymnasiums. Auch die Chemnitzer Stadtbibliothek, der Berliner Dom und die Staatsbibliothek in der Hauptstadt tragen die Handschrift von flömö. Über Empfehlungen kamen immer mehr Privatkunden auf die Flöhaer Möbelbauer zu. Heute veredeln die Möbel von flömö zahlreiche Wohnungen und Häuser von Mittelsachsen bis nach Berlin und an die Côte d’Azur. Klasse statt Masse ist das Motto, mit dem flömö einen hohen ästhetischen Anspruch mit erstklassigem Design und hochwertigster Herstellung vereint.
Jörg Möckel führt uns durch die Firma. Die Musterausstellung weckt Begehrlichkeiten: drehende Pivottüren ohne Futter, Fernseher, die sich in unsichtbare Tiefen versenken lassen, elegante Faltschiebetüren und freistehende Badewannen aus Holz. „Früher hatten wir viel Serienfertigung, heute arbeiten wir oft auf Losgröße 1“, erklärt der Geschäftsführer und betont die Wichtigkeit der Arbeitsvorbereitung in diesem Prozess.
„Bei aller modernen Technik ist es uns wichtig, ein Handwerksbetrieb zu bleiben.“ Jörg Möckel
Und so stehen in den Produktionshallen neben CNC-Fräsen, einer Lackierstation mit Wasserwand und Korpuspressen von Homag aus Lichtenberg/Erz. auch viele Menschen, die in feinstem Tischlerhandwerk von Hand Furniere zusammensetzen oder Türoberflächen von Hand streichen – denn „Pinselstrich ist wieder angesagt!“
„Unsere Kunden sind immer wieder geplättet, wenn sie zu uns kommen, um ihr Holz auszuwählen und sehen, wie wir aus einem einzigen Stamm 300 bis 800 Quadratmeter Furnier herausschälen“, erzählt der passionierte Tischler. „Oft entsteht die gesamte Inneneinrichtung aus einem einzigen Stamm.“ Und so wie mit den alten Bäumen, die hier bei flömö ein zweites Leben erhalten, hält es Jörg Möckel auch mit seinem Unternehmen: „Eine Firma muss wie eine Eiche sein – langsam und stetig soll sie wachsen.“
Branche: | Möbelbau |
Leistungen | Produkte: | Innenausbau, Möbelbau, Möbeltischlerei |
Anzahl der Mitarbeiter: | 46 |
Gründung: | 1958 als PGH gegründet, 1990 Umwandlung in Flöhaer Möbel GmbH |
Besonderheit: | Handwerk trifft modernste Technik |

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