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Freiberger Porzellan blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit 1906 ist die Herstellung des „Weißen Goldes“ in Freiberg heimisch. Die Freiberger Porzellan GmbH wurde in ihrer heutigen Form am 1. August 2000 gegründet und beschäftigt derzeit zirka 20 Mitarbeiter. Am neuen Standort in der Zuger Straße in Freiberg wurde in moderne Fertigungs- und Brenntechnik investiert. „Trotzdem ist und bleibt die Porzellanfertigung Handarbeit. Für die Herstellung von Freiberger Porzellan ist das Wissen und Engagement unserer Mitarbeiter die wichtigste Voraussetzung. Mit Präzision, größter Sorgfalt, Geduld und viel Liebe zum Detail entstehen zum Beispiel Haushalts-, Kinder-, und Hotelporzellan, Stimmungslichter, Bierkrüge und Becher.“, erzählt Geschäftsführerin Cornelia Mitzlaff vom Alltag im Unternehmen. Kreativität und ein Gespür für Trends sind nicht nur beim Dekor oder der Handmalerei entscheidend. Auch die Entwicklung der Formen und neuen Produkte ist wichtig. So entstand 2011 die Kühlschrankgeschirr-Serie aus dem Hause Freiberger Porzellan und zum Vogelpaar „Erna und Fritz“ kamen auf Kundenwunsch noch die Kinder „Paul und Paula“ hinzu.

Die Produktion von Kleinserien zu etwa 50 Stück ist in Freiberg ebenso möglich. Vereine, Institutionen und Firmen nutzen dieses Angebot um individuelle Gestaltungsideen Wirklichkeit werden zu lassen und Mitarbeitern oder Geschäftskunden eine Freude zu machen. Doch bevor es soweit ist, sind einige Arbeitsschritte notwendig: Nachdem der Rohling in der Gießerei, an der Drehmaschine oder in der Druckmaschine gefertigt wurde, wird er zum ersten Mal gebrannt. Danach erfolgen die Glasur und der Glattbrand. Nun werden die weißen Produkte veredelt, d.h. mit einem Druckmotiv versehen, sie erhalten einen Gold- oder Farbrand, werden in der Handmalerei verschönert oder in der Spritzkabine farbig gestaltet. Abschließend erfolgt der dritte und letzte Brand, wobei Bilder bei 850°C gebrannt werden. Nach dem Inglasurbrand von zirka 1200 °C ist das Freiberger Porzellan auch spülmaschinenfest. Mit den Trockenzeiten dauert es etwa eine Woche bevor die Porzellanartikel ihre Form und Farbe erhalten haben.

Das Unternehmen bildet derzeit einen Lehrling in der Produktion mit IHK-Abschluss als Industriekeramiker aus. Im Rahmen von überbetrieblichen Ausbildungen übernimmt die Firma regelmäßig die praktische Ausbildung und Eignungstests von Praktikanten.

Vor allem in Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz sind die mittelsächsischen Produkte bereits sehr beliebt. Neben den eigenen Werksverkäufen sind die Freiberger Porzellanprodukte auch in ausgesuchten Verkaufsstellen in Leipzig, Meißen, Radebeul, Rochlitz, Chemnitz oder Schlettau zu finden.

Weitere Informationen: www.freiberger-porzellan.com

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