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Wie schön es dann wäre, eine Aufstehhilfe zu haben – so dass Sie die Sitzfläche leicht nach vorn kippen können, um leichter hochzukommen. Dass Sie die Sitzhöhe einstellen können, dass der Sitz mit einem Fleck- und Inkontinenzschutz versehen ist, die Stoffe abwischbar, die Armlehnen aus Holz sind. All diese Voraussetzungen für seniorengerechtes Sitzen erfüllen die Stühle von remi, einem Sitz- und Objektmöbelhersteller aus dem mittelsächsischen Bobritzsch-Hilbersdorf bei Freiberg. Dabei sind die Möbel von remi so schön, dass sie nicht nur in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen zum Einsatz kommen, sondern auch in zahlreichen Hotels und Gastronomieobjekten.
Ursprünglich hatte das Unternehmen, gegründet 1898, seinen Sitz in Rechenberg-Bienenmühle – inmitten des Erzgebirges, was viele Jahre als Hochburg des Stuhlbaus galt. Steffen Seidel, der heutige Inhaber und gemeinsam mit seinem Sohn Fabian Geschäftsführer, absolvierte dort 1976 seine Lehre in der Instandhaltung eines Möbelkombinatsbetriebes und später ein Fernstudium in der Metallverarbeitung. Als der Betrieb nach der Wende geschlossen werden sollte, übernahm er die Firma und legte gemeinsam mit einem Hersteller für Kindergartenstühle einen guten Start unter neuen Marktbedingungen hin. Seit 2002 ist das Unternehmen komplett in Familienbesitz, 2013 trat Sohn Fabian mit in die Firma ein. „Das hat sich einfach so ergeben“, sagt der 34-Jährige heute lächelnd.
„Für uns ist es wichtig, remi als Marke zu stärken und uns als führender Hersteller von modernen und hochwertigen Sitz- und Objektmöbeln zu etablieren“.
Betriebswirt, Fabian Seidel
Neben den etablierten Märkten im Gesundheits- und Pflegebereich will remi verstärkt Kunden aus der Hotel- und Gastrobranche für sich gewinnen. Dazu arbeiten die Hilbersdorfer auch mit externen Designern zusammen. Die Referenzliste kann sich auch in dieser Branche bereits sehen lassen: unter anderem sind das Hotel de Rome in Berlin, das Pullman Hotel an der Prager Straße in Dresden sowie die größte europäische Hotelkette, B&B Hotels, mit den hochwertigen Stühlen, Tischen und Sesseln von remi ausgestattet.
„Die Hotel- und Gastrokunden schätzen besonders unsere hohe Flexibilität“, beschreibt das Vater-Sohn-Duo die Vorzüge der Zusammenarbeit. „Da wir die komplette Fertigungstiefe im eigenen Haus abbilden, können wir sehr schnell reagieren. Von Design und Entwicklung über die Holzbearbeitung, Lackiererei und Polsterei haben wir alles hier vor Ort. Ob 200 Stühle, 50 Sessel, 100 Tische oder nur einer – wir reagieren schnell, bauen Prototypen, entwickeln gemeinsam mit den Designern so lange, bis alles passt. Oft sind die Möbel das Letzte, was kurz vor der Eröffnung bestellt wird. Wir liefern just in time pünktlich zur Eröffnung, termintreu und in höchster Qualität.“ Möglich macht dies auch die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region – die Tischplatten kommen aus Cämmerswalde, Sozialbetriebe der Region fertigen Kleinteile, LB Werkzeugtechnik in Mulda schärft die Werkzeuge.
Der Bau hochwertiger Sitzmöbel verlangt einen hohen Anteil an Handarbeit. Die Holzverbindungen bestehen aus gefrästen Zapfen, die dann verleimt und verpresst werden. Sitze und Lehnen sind aus Schichtholz, das aus mehreren Furnierschichten besteht und in riesigen Pressen in Form gebracht wird. Die Hinterfüße der Stühle müssen besonders viel Last aufnehmen – besonders bei den speziellen Adipositas-Sesseln, die remi für Pflege- und Gesundheitseinrichtungen fertigt. Dafür wird gebogenes Holz verwendet. Die Holzbohlen werden gedämpft, gebogen und dann in einem Hochfrequenzofen getrocknet. So bleiben die Holzfasern stabiler.
Die Freiberger Region ist ein perfekter Standort, um gutes Personal zu bekommen, sind sich die beiden Geschäftsführer einig. Das Einzugsgebiet reicht von Chemnitz bis Dresden, viele Mitarbeiter kommen auch aus dem Erzgebirge und bilden Fahrgemeinschaften für den täglichen Weg zur Arbeit. Nachhaltigkeit wird überall im Unternehmen großgeschrieben. Geheizt wird komplett mit eigenen Holzabfällen. Das gesamte Dach ist mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet, so dass die Stromversorgung an sonnigen Tagen komplett autark läuft. Beste Voraussetzungen für eine strahlende Zukunft!
Branche: | Möbelbau |
Leistungen | Produkte: | Stühle, Tische, Funktionssessel, Polstermöbel |
Anzahl der Mitarbeiter: | 65 |
Gründung: | 1898 in Rechenberg-Bienenmühle als Fabrik für den Bau von Wasserrädern gegründet, Stuhlbau seit 1904, nach der Wende Gründung der remi GmbH, seit 2002 komplett im Familienbesitz, seit 2010 am neuen Standort Bobritzsch-Hilbersdorf |
Besonderheit: | Die Stühle und Funktionssessel von remi sind so schön, dass sie nicht nur in Pflegeeinrichtungen, sondern auch in Hotels und Gastronomie zum Einsatz kommen. Die komplette Fertigungstiefe im eigenen Haus ermöglicht höchste Flexibilität und kurze Wege. So werden alle Objektmöbel termingetreu und just in time geliefert – in Stückzahlen von 1 bis zu mehreren Hundert. |
