On Air: Deborah liebt Mittweida, Mittelsachsen und ihren Ausbildungsplatz

Foto: Bianka Behrami
Foto: Bianka Behrami

Seit 2014 steht in Mittweida, einer der sechs Großen Kreisstädte des Landkreises Mittelsachsen, eines der modernsten akademischen Medienhäuser. Die technische Ausstattung, attraktive Studiengänge und eine enge Verzahnung zur Wirtschaft garantieren den Studierenden ein praxisnahes Studium und vielfältige Berufschancen u.a. in Film, Fernsehen und Radio.

„Zu Spitzenzeiten haben wir auf 120 Studienplätze mehr als 1.000 Bewerber“, erläutert der Dekan der Fakultät Medien, Prof. Dr.-Ing. Michael Hösel. Doch nicht nur die Studien-, auch Ausbildungsplätze sind heiß begehrt.

„Ich habe verschiedene Praktika genutzt, um in den Bereich Film und Radio hinein zu schnuppern. Musik mixen, Filme und Radio machen, das hat mich sehr interessiert und so entschied ich mich zu einer Ausbildung als Mediengestalterin“, erklärt  Deborah Strauss, die seit 1. September 2015 ihr erstes Ausbildungsjahr zur Mediengestalterin an der Hochschule Mittweida absolviert.

„Meine Klassenlehrerin hat von der Hochschule Mittweida geschwärmt“, schmunzelt die junge Frau. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass es klappt. Heute sitze ich hier, absolviere mein 1. Ausbildungsjahr und bin begeistert“, erklärt Deborah. Die Augen der jungen Auszubildenden strahlen als sie von der familiären Atmosphäre, der Zusammenarbeit mit den Studenten, herausfordernden Projekten und der praxisnahen Ausbildung spricht.

„Die Hochschule ist für die Stadt Mittweida mit 400 Mitarbeitern einer der größten  Arbeitgeber,“ beschreibt Michael Hösel die Rolle der Hochschule. „Der Landkreis Mittelsachsen besitzt mit Mittweida und Freiberg gleich zwei Hochschulen mit ausgezeichnetem Ruf. Das ist eine Besonderheit und gleichzeitig ein wichtiger Standortfaktor,“ ergänzt der Dekan. Hinzu kommt, dass beide Hochschulen wie ein Magnet für Zuzügler wirken.

Deborah kann das bestätigen. „Ich stamme aus dem Vogtland und habe hier einen Platz gefunden, an dem ich mich austoben kann“, bestätigt die quirlige junge Frau. „Ich fühle mich hier wohl. Mittweida ist nicht zu groß und nicht zu klein. Man hat alles, was man braucht“, so Deborah. In ihrer Freizeit genießt sie die Landschaft und fotografiert gern. Und nicht nur die Lage, auch der Bahnhof, der die Verbindung in die Großstädte Leipzig, Dresden und Chemnitz sichert, ist ihr wichtig.

„Zwischen 70 und 80 Absolventen unserer Hochschule arbeiten heute allein beim MDR“, weiß Prof. Dr.-Ing. Hösel. „Neben der praxisnahen Ausbildung  ist die Nähe der Professoren zu den Studierenden ein wichtiges Qualitätskriterium für unseren Campus. Unsere Profs haben keine Sprechzeiten. Sie sind für die Studenten immer ansprechbar“, erläutert der Dekan stolz.

Er selbst hat 1985 mit der Arbeit als Assistent am Campus begonnen, wurde 1993 als einer der jüngsten Professoren berufen und wurde schließlich 2012 zum Dekan gewählt. „Früher kannte ich Mittweida nur als Haltestelle am Bahnhof. Heute bin ich ein Mittweidaer Urgestein“, lächelt er.

„Deborah, wir sehen uns später beim Mittagsessen“, ruft einer der Studenten. Die junge Auszubildende nickt und widmet sich wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Radio machen bei  „99drei Radio Mittweida“.