Fachkräfteporträts

Leistungsfähige Unternehmen und dynamische Wirtschaftskraft brauchen vor allem eins: die Menschen. Ihr Handeln und Wirken sind der Motor der wirtschaftlichen Entwicklung.

Ein engmaschiges Netz von Grund- und Oberschulen sowie Gymnasien legt den Grundstein für den mittelsächsischen Wirtschaftsnachwuchs. Neun berufsbildende Schulen an sechs Standorten befinden sich allein in der Trägerschaft des Landkreises und sichern im Zusammenspiel mit privaten Einrichtungen den Bedarf an marktgerecht ausgebildeten Facharbeitern.

Zwei leistungsstarke Hochschulen sorgen für den Nachwuchs an Wirtschaftsexperten, Ingenieuren, Führungskräften, Wissenschaftlern und künftigen Unternehmern.

Zurück zu den Wurzeln

Die Universitätsstadt Freiberg hat neben ihrer weltbekannten Bergakademie - jetzt Ressourcenuniversität- und der schönen Altstadt auch industriell einiges zu bieten. Mit diesem Ausblick fiel die Entscheidung für Dr. Henning Morgenroth nicht schwer, wieder an den Ort seines Studiums zurückzukehren. Und so wurde der Ingenieur für Aufbereitungstechnik 2006 Geschäftsführer der UVR-FIA GmbH in Freiberg, eines Unternehmens, das sich der Verfahrenstechnik für Rohstoffe widmet.

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Herr über die Ideen

Ideen gehen manchmal verschlungene Wege. Aber sie alle führen über einen Punkt: den Schreibtisch von Sebastian Wagner. Der 32-Jährige ist Projektleiter im Bereich „Automotive“ der AL-KO DÄMPFUNGSTECHNIK GmbH in Hartha und hier für die Herstellung von Anhängevorrichtungen zuständig. Diese werden am Stammsitz des Unternehmens im bayerischen Kötz entwickelt, auf halber Strecke zwischen München und Stuttgart an der A 8 gelegen.

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Idealer Ort für Beruf und Familie

So schnell kann Daniel Löbner nichts aus Mittelsachsen locken. Er fühlt sich hier mit Arbeit und Familie sehr wohl. Der 33-Jährige ist Anwendungsentwickler für geografische Informationssysteme bei der Beak Consultants GmbH in Freiberg. In Anspielung auf Google Maps bezeichnet Daniel Löbner die Systeme als „Fach-Maps“. Hier werden nicht nur geografische Daten erfasst, sondern auch wirtschaftliche und geologische Faktoren berücksichtigt.

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Landwirt mit Leib und Seele

René Rabe hat sich einen Kindheitstraum erfüllt. Schon als kleiner Junge saß er bei seinem Vater mit auf dem Traktor. Jetzt ist der ausgebildete Facharbeiter für Pflanzentechnik 38 und seit Kurzem Technik-Brigadier.

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Kleine Kristalle für große Projekte

Michael Rosch ist ein Züchter. Aber er zieht keine Tiere groß, sondern Kristalle. Und das Endprodukt, das daraus entsteht, hatten die meisten Deutschen indirekt wahrscheinlich schon in Händen. Es ist in allen elektronischen Geräten, die Daten über Funk übertragen, unverzichtbar. Dazu zählen natürlich alle Mobiltelefone und WLAN-fähige Endgeräte. Aber auch Laserpointer, Leuchtdioden und Ampeln bis hin zu Nachtsichtgeräten sind wichtige Einsatzfelder.

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Ritter ehrenhalber

Als Schüler träumte Ralph Gundram einst davon, einmal Gemälde zu restaurieren. Doch dann kam alles ganz anders – und er hat es bis heute nicht bereut. Der 44-Jährige ist für die logistische Betreuung der Reparaturen in der Endress+Hauser Conducta Waldheim zuständig. Er verteilt die Reparaturen und achtet auf die Einhaltung von Terminen. Aber auch er selbst führt noch Reparaturen durch. Außerdem ist er Sicherheitsbeauftragter und kümmert sich darum, dass der Arbeitsschutz in der Firma eingehalten und umgesetzt wird.

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Von Mittweida in die Lüfte

„Ich wollte immer sehen, was ich mache.“ Die Praxisnähe und die Liebe zum Fach waren es, die Michael Wensel im Jahr 2006 an seinen heutigen Arbeitsplatz zogen. Bereits als Diplomand begann der studierte Maschinenbauer seine Arbeit für die Cotesa GmbH in Mittweida. Auf derzeit etwa 7000 Quadratmetern Werksfläche fertigt das Unternehmen Bauteile größtenteils für die europäische Luftfahrt. Ein Jahr lang arbeitete er während seines Studiums bei der Cotesa und wurde im Anschluss sofort übernommen.

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Eine Firma für Sieger

Die Ausbildung ist der womöglich bedeutendste Schritt im Leben eines jungen Menschen. Deshalb ist es Rolf Geißler, Chef der Firma Fahrzeugbau Geißler in Göppersdorf, sehr wichtig, dass in seinem seit 107 Jahren bestehenden Unternehmen auf die Ausbildung besonders viel Wert gelegt wird. Dabei ist das Traditionsunternehmen keineswegs altmodisch. Es arbeitet mit flexibler Gleitzeiteinteilung – je nachdem, wie die Arbeit anfällt.

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Ein Franzose in Mittweida

Ob die Vermarktung eines Hörbuchs über den Komponisten Puccini oder der weltweite Vertrieb der twall®, einer elektronischen Berührungswand, an der man so schnell wie möglich auf bunt blinkende Felder drücken muss: Vielfältig sind die Aufgaben von David de Mattos, Sales Manager bei IMM.

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Neustart in der Briefkastenfirma

Uwe Gläser weiß, was eine wirtschaftliche Krise ist. Er hat sie selbst erfahren. 2009, als seine alte Firma Leute entlassen musste, hat es den jungen Single als einen der Ersten getroffen. 14 Jahre lang war er da schon in dem Unternehmen tätig, zuletzt als Konstruktionsmechaniker für Schweißtechnik. Dass er sich damit nicht zufriedengab, sollte für ihn zum Glücksfall werden. „Ich habe eine neue Herausforderung im Job gesucht und wollte etwas anderes machen“, sagt er heute. Deshalb absolvierte er, noch beim alten Arbeitgeber angestellt und außerhalb seiner Arbeitszeit, seinen Meister im Metallbau und ein Studium der Betriebswirtschaftslehre.

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Landärztin mit ganzem Herzen

Heike Knebel kennt jeder im Dorf. Sie wiederum kennt die Familien vom Großvater bis zum Enkel und ihre Krankheiten. Die 49-Jährige ist Landärztin und das mit ganzem Herzen. Viele wie sie gibt es nicht mehr, denn der Beruf des Landarztes stirbt aus. Gerade junge Menschen zieht es nach der Ausbildung oft in die Großstädte statt aufs Land. Doch für Heike Knebel war klar: „Ich werde nach dem Medizinstudium in Leipzig zurück in meine Heimat gehen.“ In einer Großstadt zu leben, war für sie nie ein Thema. Aus Mittweida stammend, ließ sie sich vor 20 Jahren in Seifersbach nieder.

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Mit der Schule verheiratet

„Für mich war schon immer klar, dass ich Lehrerin werden würde“, sagt Ines Möbius (47) und lächelt. „Meine Eltern sind beide Lehrer für Biologie und Chemie, und als Kind fand ich es toll, dass sie in den Ferien immer Zeit für mich hatten.“ Sie sitzt in der Küche des kleinen Hinterhauses, in dem sie lebt, hält eine Kaffeetasse in der Hand und nimmt von Zeit zu Zeit einen Schluck. Dafür, dass sie ausgerechnet Lehrerin für Chemie und Biologie werden wollte, hat sie vor allem ein Motiv: „In den Naturwissenschaften ist es entweder falsch oder richtig, es ist im Vergleich zu Sprachen einfach das Handfestere, entweder die Formel stimmt oder eben nicht!“

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Die Frau, die den Blaumann mag

Wenn Susanne Schwaar ganz in Familie sein will, dann geht sie einfach auf Arbeit. Sie ist Wirtschaftsingenieurin bei der Firma Metrom in Hartmannsdorf, einem stetig wachsenden Kleinunternehmen, das einzigartige Fünfachs-Fräsmaschinen baut und diese weltweit verkauft. Und es ist ein Familienbetrieb, in dem auch ihre Eltern arbeiten. Ihr Bruder, Torsten Schwaar, ist ebenfalls in der belebten Produktionshalle zu finden, allerdings mit seiner eigenen Firma.

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Einmal in den Westen und zurück

Tobias Grämer ist ein Heimkehrer. Als er in Freiberg sein Abitur absolvierte und im Jahr 2003 sein Studium zum Maschinenbauer erfolgreich beendete, war er vorläufig gezwungen, in den Westen zu ziehen, um sich den Start in das Berufsleben zu ermöglichen. In Ingolstadt arbeitete er vier Jahre als Konstrukteur, bis er dann 2007 wieder nach Freiberg zurückkehrte.

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Innovation mit dem Stoff der Zukunft

Norman Zilian ist eines der vielen jungen Gesichter der Firma Rosskopf & Partner. Der 25-Jährige Diplomingenieur für Holztechnik ist Teamleiter in der Konstruktionsabteilung. Gerade jungen Fachkräften werden hier viele Perspektiven und Chancen geboten, um sich selbst zu verwirklichen. Direkt nach seinem Studium stieg Norman als Teamleiter in den Betrieb ein und ist nun seit einem Jahr dabei.

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Minusgrade statt Kokospalmen

Als Arun Sony an diesem Februarmorgen mit seinem Rad zur Arbeit gefahren ist, wurde er von eisigen Temperaturen begleitet. Gegen Mittag zeigt das Thermometer im verschneiten Burgstädt immer noch minus 13 Grad, doch Sony, mittlerweile im Warmen angekommen, scheint das nicht weiter zu stören. „Hier gibt es zwar keine Kokospalmen und Elefanten wie zu Hause in Indien. Aber ich bin aus dem Schwarzwald noch ganz anderes gewohnt“, sagt er und lacht. Vor vier Jahren ist der 26-Jährige von der südwestlichen Küste Indiens nahe Mumbai nach Deutschland gekommen, um an der Hochschule Furtwangen Biomedical Engineering zu studieren. Nachdem er in Heidelberg seine Masterarbeit abgeschlossen hatte, führte ihn der Tipp eines Freundes schließlich ins mittelsächsische Burgstädt zur SensDev UG.

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